Die Kirche liegt schief gegenüber der Nummer 28/29 der
Sophienstrasse. Eine Festschrift der Kirchengemeinde
erinnert an das friedliche Zusammenleben zwischen Juden
und Christen im dortigen “Toleranzviertel“ im Jahre 1714,
und an den
Märzaufstand 1848.
Um 1900 lebten viele wohlhabende Juden in der
Sophienstrasse und den Hackeschen Höfen, welche als
Warendepot (v.a. für Tücher) verwendet wurden. Sie waren
gern gesehene Kunden des direkt daneben liegendem
Fuhrunternehmens Zotzmann.
Zur Erinnerung an die Opfer der NS Zeit findet man heute
Gedenkplaquetten im Pflasterboden der Sophienstrasse
und vor den Hackeschen Höfen.
Sophienkirche 1937