Kritik-Skandal-Politik: The Klimt University of Vienna Ceiling Paintings (Philosophy, Medicine and
Jurisprudence), also known as the Faculty Paintings, were a series of paintings for the ceiling of the
University of Vienna's Great Hall between the years of 1900–1907. In 1894, Klimt was commissioned to
paint the ceiling. Upon presenting his paintings, Klimt came under attack for 'pornography' and 'perverted
excess' in the paintings. None of the paintings would go on display in the university. Klimts
Aktdarstellungen waren vor allem für die damalige Zeit Skandale (öffentliche Kritik an skandalösen
Fakultätsbilder (zB durch Pötzl, Bahr). Wider Erwarten und entgegen aller Absprachen, zeigt Klimts
„Philosophie“ keine Allegorie im traditionellen Sinne, sondern ein symbolistisches Gemlde mit
naturalistisch dargestellten nackten Figuren, das der zeitgenssischen Fortschrittsglubigkeit eine
pessimistische Sicht auf die Wissenschaft entgegen hlt. Klimt lst damit heftige Auseinandersetzungen
zwischen seinen Frderern und Kritikern aus, einen Kunstskandal, der in unzhligen Pressenotizen seinen
Niederschlag findet. Rasch formiert sich eine Opposition gegen Klimt und sein Gemlde. 87 Mitglieder des
Professorenkollegiums wehren sich in einer Petition an das Unterrichtsministerium gegen die Anbringung
des Bildes im Festsaal der Universitt. Auch unter Persnlichkeiten des ffentlichen kulturellen Lebens
entbrennt eine heftige Diskussion ber die Kunstauffassung von Gustav Klimt. Im gleichen Jahr wird das
Gemlde auf der Pariser Weltausstellung gezeigt und erhlt dort nicht nur eine gnstige Aufnahme in der
franzsischen Presse sondern auch die Goldmedaille. 1905 verweigert er die Auslieferung der Bilder an
das Unterrichtsministerium und stattet das bereits bezahlte Honorar von 30.000 Kronen (heute ca.
162.000 Euro) mit Unterstützung seines Mäzens August Lederer zurück. Es ist Klimts letzter Auftrag aus
öffentlicher Hand. Als Reaktion auf die Kritik dreht er den Spiess um, indem er eines seiner frivolsten
Gemälde seinen Kritikern widmet, die Goldfische. Original der Theologie von Franz Matsch ist erhalten
geblieben und hängt im Dekanat der Katholisch-Theologischen Fakultät. Matsch (Anker Uhr) durfe Kaiseer
FJ auf Totenbett malen.
Deckengemälde der Universität Wien
Gustav Klimt wurde 1862 in eine Familie von Goldgraveuren hineingeboren und widmete
sein Leben der Kunst. Im Jahr 1894 - als Klimt durch seine Arbeiten in Gebäuden der
Ringstraße schon Bekanntheit erlangt hatte - wurden er und sein Mitarbeiter Franz
Matsch eingeladen, fünf Tafeln für die Decke des Großen Festsaals der Universität Wien
zu malen: ein zentrales Bild ("Der Triumph des Lichts über die Finsternis") umgeben von
vier allegorischen Gemälden für die vier Fakultäten. Matsch sollte die mittlere Tafel und
eine Tafel "Theologie" malen, während Klimt "Philosophie", "Medizin" und
"Jurisprudenz" malen sollte.
Klimts erstes Gemälde "Philosophie" wurde 1900 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert
und während es in Frankreich Anklang fand (es gewann die Goldmedaille auf der Pariser
Weltausstellung), löste es jedoch in Wien bei Professoren und Beamtenschaft heftige
negative Reaktionen aus. Der Grund war, dass Klimt mit dem klassizistischen Stil seiner
früheren Gemälde (der erwartet worden war) brach und in einem neuen Stil begann, in
dem Nacktheit und mehrdeutiger Symbolismus mit den rationalistischen Aussagen des
Klassizismus kontrastierte. Anstatt die kulturelle Stellung, die Wien damals in der Welt
einnahm, zu verherrlichen, zeigte das Gemälde eine passive, instinktive Interpretation
der Philosophie (Abbildung 1). Die gefühlsmäßigen Einsichten der Kunst der Moderne
stimmten mit neuartigen, von Freud entwickelten, wissenschaftlichen Ansichten über die
menschliche Psyche überein, der postulierte, dass der Großteil unseres geistigen Lebens
unbewusst ist und dass unser zivilisiertes Leben von instinktiven Anfällen der Erotik und
Aggression getrieben wird, die in Form von Worten und Gestalten ins Bewusstsein
auftauchen (Kandel, 2012). Gleichzeitig mit der Philosophie erschien Freuds
bahnbrechendes Buch "Die Traumdeutung" im Jahr 1900 (Freud, 1900).
https://scienceblog.at/wissenschaft-kunst-gesellschaft-gustav-klimts-deckengemälde-
universität-wien
Zerstörung/Rekonstruktion: In May 1945 all three paintings were
destroyed by retreating SS forces. Bis auf ein Detail aus der Darstellung
der Medizin sind bis dato keine Farbabbildungen der großformatigen
Werke bekannt. 2005 rekonstruierte das Leopold Museum die
ursprünglich geplante Hängung und ließ die 4,5 x 3 Meter großen
Gemälde als schwarz-weiß Faksimiles an der Decke des Festsaales der
Universität in 15 Meter Höhe anbringen.
Schloss Immendorf
Klimt-Fakultaetsbilder-Vandalismus
Schloss N von Wullersdorf, Bezirk
Hollabrunn, dessen Herrschaft im 18.
Jahrhundert im Besitz der Grafen Locatelli
war, von denen es 1886 an den Freiherrn
Carl Freudenthal überging und noch heute
im Besitz dieser Familie ist.
Composition for Medicine
https://en.wikipedia.org/wiki/Klimt_University_of_Vienna_Ceiling_Paintings#
/media/File:Klimt_-_Gemalter_Kompositionsentwurf_zur_Medizin.jpeg
Siehe „Affaire Klimt“ Meysels p 95
Klimt –Medizin 2025
Medizin
https://www.derstandard.at/story/300000
0258122/belvedere-zeigt-wie-klimt-malte-
und-rekonstruiert-verbrannte-werke
Philosophie 2025