Gauguin-Ta matete (Der Markt, We Shall Not Go to Market Today),
1892 Kunstmuseum Basel
Detail
Statt dem erhofften Paradies erwartete Paul Gauguin auf Tahiti ein von den
Folgen des Kolonialismus zerstörtes Land. Alkoholismus, Opiumsucht und
Prostitution waren allgegenwärtig. Das dort entstandene Bild «Ta matete»
ist eines der bedeutendsten Werke Gauguins und bildet fünf Frauen,
welche in sogenannten «Missionskleidern» auf einer Bank sitzen, ab. Die
Szene spielt auf einem Markt (übersetzt «Ta matete»), wo sich Frauen
anboten.
Paul Gauguin, der auf der Suche nach einer von europäischer Zivilisation
unverdorbenen Welt war, überblendete diese Szene mit künstlerischen
Mitteln. So liess er sich beim Malen der fünf Frauen von einer ägyptischen
Grabmalerei (Nebamun nicht Nefferronpet) inspirieren. Die Oberkörper
sind frontal dargestellt, die Beine und Köpfe dagegen im Profil.
Grabkammer des Nefferronpet
Damen bei einem Gastmahl 1448-1422
v.Chr war Priester/Schreiber 19. Dynastie
(Ramses II), Tomb 178 in El-Chocha nahe
Thutmoses III und Hatschepsut !! TT43
?????
Gauguin-Ta matete (Der Markt, We
Shall Not Go to Market Today)
1892 auf Fasernetz, Kunstmuseum Basel
Vorbild Ägypten
falsch in Wiki richtig
Part of ‘The Banquet’ Nebamun’s
tomb-chapel
Nebamum
Nefferronpet
Part of ‘The BanquetNebamun’s tomb-chapel
Another example of his use of Egyptian art is Ta Matete, also
known as ‘We shall not go to the market today. Here Gauguin
drew on the banquet scene from Nebamun’s tomb-chapel
(Figure 13). He depicted a row of five women sitting side by
side in a frieze-like arrangement, some turning and talking to
each other, some with hands raised in gestures, all except one
in profile. The image is clearly based on the banquet scene
from the tomb of Nebamun.
http://www.open.edu/openlearn/ocw/mod/oucontent/view.php?id=51843&section=1.
6.1
It appears that the painting was almost certainly based on the
Nebamun tomb fragment depicting female guests at a
banquet. Gauguin was known for his interest in adapting
primitive and archaic sources, and had seen this scene when
he visited the Nebamun exhibition at the British Museum
some years before, taking a photograph/postcard with him
back to Tahiti (ref.: Belinda Thompson, Gauguin, Thames and
Hudson, London, 1987, at 151-4)
http://www.artinsociety.com/lost-masterpieces-of-ancient-egyptian-art-from-the-
nebamun-tomb-chapel.html
Gauguin-Ta matete
GAUGUIN’S TA MATETE: EGYPTIAN NOBILITY
AND TAHITIAN PROSTITUTES
Banqueting scene (detail), Nebamun Tomb Chapel c 1350 BC
Nebamum
Ta matete, Paul Gauguin, 1892,
Kunstmuseum Basel
Statt dem erhofften Paradies erwartete Paul Gauguin auf Tahiti
ein von den Folgen des Kolonialismus zerstörtes Land.
Alkoholismus, Opiumsucht und Prostitution waren allgegenwärtig.
Das dort entstandene Bild «Ta matete» ist eines der
bedeutendsten Werke Gauguins und bildet fünf Frauen ab,
welche in sogenannten Missionskleidern auf einer Bank
sitzen. Die Szene spielt auf einem Markt (übersetzt «Ta matete»),
wo sich Frauen anboten.
Paul Gauguin, der auf der Suche nach einer von europäischer
Zivilisation unverdorbenen Welt war, überblendete diese Szene
mit künstlerischen Mitteln. So liess er sich beim Malen der fünf
Frauen von einer ägyptischen Grabmalerei inspirieren. Die
Oberkörper sind frontal dargestellt, die Beine und Köpfe dagegen
im Profil.
https://www.basel.com/de/kunst/10-top-kunstwerke