Franz. Maler, Sohn von franz. Journalist und Kreolin aus Peru, Postimpressionist; Keramiken,
Holzschnitzereien und Holzschnitte, bekannt durch Bilder aus der Südsee (Tahiti); Bankbeamter; verlor
1882 infolge eines Börsenkrachs seine Anstellung und nahm dies zum Anlass, den Bankberuf ganz
aufzugeben. Gegen den Widerstand seiner Frau beschloss er, fortan nur noch zu malen und damit den
Lebensunterhalt der Familie zu bestreiten. Gauguin hatte damit gerechnet, dass er sich mit seiner Malerei
schnell durchsetzen würde. Er konnte sich damit jedoch erst in seinen letzten Lebensjahren ein
bescheidenes Auskommen finanzieren. Seine Launenhaftigkeit und Streitlust trugen nicht dazu bei, ihm das
Fortkommen zu erleichtern. Tumultuöse Freundschaft mit Van Gogh. Zog 1888 auf dessen Vorschlag nach
Arles. Beziehung endete zwei Monate später mit dem nie völlig geklärten Vorfall, in dessen Verlauf van
Gogh sich nach einem Streit mit Gauguin ein Stück seines Ohres abschnitt. Gauguin entfloh der für ihn
unerträglichen Situation nach Paris. Zog 1891 nach Tahiti; 1901 nach Hiva-Oa; verfällt dem Alkohol. Syphilis
nicht bewiesen; Romane von Vargas Llosa (Das Paradies ist anderswo) und Jürgen Volk, Film A. Quinn?
Pädophil? 13-jährige Tehura; Kritisches Buch von Nancy Mowll Mathews.
Zitat: Am schönsten sind die Frauen so, wie Gott sie erschaffen hat - die Schneider können sie nur verderben
Paul Gauguin
1848 - 1903 (55)
1891 Selbst 1893 Selbstbildnis mit Palette
um 1893/94
Self portrait, 1903,
Kunstmuseum Basel
Faux???