Neue Galerie-info
Besitzer Ronald Lauder; 2001 wurde die
renovierte Neue Galerie wiedereröffnet
(maximal 350 Besucher möglich). Im
Museum befinden sich ferner ein Buchladen,
ein Design Shop im Stil einer Bibliothek
sowie zwei Wiener Cafés.
Die Sammlung der Neuen Galerie ist in zwei
Bereiche gegliedert. Der erste Stock widmet
sich der österreichischen Kunst des frühen
20. Jahrhunderts (Werke u.a. von Gustav
Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka), das
zweite Stockwerk der deutschen,
vornehmlich expressionistischen Kunst jener
Epoche (Werke u.a. von Paul Klee, Ernst
Ludwig Kirchner, Otto Dix, George Grosz,
Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky).
Im Juni 2006 kaufte Lauder für die Neue
Galerie Klimts Ölgemälde Adele Bloch-Bauer
I mit 135 Mio. US-Dollar zu dem bis dahin
höchsten Preis, der für ein Gemälde bezahlt
worden ist. Im November desselben Jahres
erwarb er das zuvor im Besitz des Berliner
Brücke-Museum befindliche Gemälde
Berliner Straßenszene von Ernst Ludwig
Kirchner für 38,1 Mio. US-Dollar.
Einblick in einen der Ausstellungsräume der Neuen Galerie (NY): Porträt von Mäda Primavesi (li.) aus dem Jahr 1912, eine Leihgabe des
Metropolitan Museum of Art (NY). Zwischen 1914 und 1916 entstand das Porträt von Elisabeth Lederer (mi.), 1912 das zweite von Adele Bloch-
Bauer (re.), beide aus Privatbesitz. - derstandard.at/2000049793866/Klimt-ein-Goldesel-da-wie-dort