Der Prado ist mehr als ein Museum, er ist Spaniens Kollektivgedächtnis. Eines, das
sich aus 35.000 Einzelteilen zusammensetzt. So viele Gemälde, Zeichnungen,
Skulpturen, Drucke, Wandteppiche, Münzen, Waffen, Fotografien, Bücher und
Landkarten beherbergt das Museo Nacional del Prado. Darunter 81 Werke von Diego
Velázquez und 933 von Francisco de Goya in einer enormen Sammlung spanischer
Kunst von der Romanik bis Ende des 19. Jahrhunderts.
Als 1936 der Spanische Bürgerkrieg ausbrach, wurden die Bilder in Militärlastwagen
aus Madrid weggebracht, erst nach Valencia, dann nach Barcelona, schließlich über
die Grenzen bis nach Genf.
Wer die Klassiker ungestört betrachten will, kann das am besten wochentags ab 17
Uhr tun. Denn die Reisegruppen gehen am Morgen ins Museum und die meisten
Einheimischen warten bis 18 Uhr, dann ist der Eintritt kostenlos.
https://derstandard.at/2000098743131/200-Jahre-
Prado-In-Madrid-gibts-Schinken-fuer-die-Seele