Monte Verità. Als Zentrum des politischen Widerstandes gegen die wachsende kriegerische Stimmung
in Europa positionierte sich 1900 im Schweizer Tessin der Monte Verità. Hermann Hesse, Max Weber,
Gerhart Hauptmann, Ernst Bloch oder der Maler Alexej Jawlensky lebten hier.
Diese lebensreformerische Kolonie machte Ascona, von ihrer Grndung im Jahr 1900
bis ber den Zweiten Weltkrieg hinaus, zu einem Pilgerziel von Naturisten,
Theosophen, Anarchisten, Psychoanalytikern und politisch Verfolgten, aber auch von
Malern, Bildhauern und Tänzern, die hier Utopien und neue Lebensformen
experimentierten und in ganz Europa verbreiteten.
Monte Verità - Ascona
Monte Verità
Geschichte
1926 kaufte Baron Eduard von der Heydt, ein grosser Kunstsammler, den Berg und trieb den Monte Verità
zu seiner bestenkünstlerischen Periode voran. Er beauftragte Emil Fahrenkamp, ein neues Hotel zu bauen,
was mehr Menschen erlaubte, im Zentrum zu leben bzw. dort vorbeizukommen.
In den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts machten zahlreiche Künstler, Intellektuelle und Studenten
Monte Verità zu ihrem kulturellen Zentrum. Zu denen, die in diesem Gebiet Zeit verbrachten, gehörten
unter vielen anderen Carl Gustav Jung, Károly Kerényi, Erich Maria Remarque, Hermann Hesse, Adolf
Portmann, Paul Klee, Hans und Sophie Täuber Arp, Robert Schürch, Oskar Schlemmer, Charlotte Bara,
Marianne von Werefkin, El Lissitzky und Alexei Jawlensky. Dies waren die goldenen Jahre des Monte Verità.
1956 überliess Baron von der Heydt seinen Besitz auf dem Berg dem Kanton Tessin und eine neue Ära
begann für den Monte Verità. 1989 wurde eine private Stiftung gegründet, deren Mitglieder aus dem
Kanton Tessin, dem Gemeinderat von Ascona und der ETH Zürich bestehen. Es wurde ein Plan entwickelt,
Seminare und Kongresse internationale, kulturelle Aktivitäten zu verschiedenen Themen wie
wissenschaftliche Forschung, Literatur, Geschichte usw. auf einem akademischen Niveau zu fördern.
https://csf.ethz.ch/de/ueber-uns/geschichte.html
Le Congressi Stefano Franscini
Monte Verità
4
Le Congressi Stefano Franscini, plateforme
de congrès de l’EPF Zurich depuis 1989, offre
la possibilité d’organiser des conférences de
recherche au Monte Verità, colline située au-
dessus d’Ascona et du Lac Majeur