Kunstmuseum Luzern
Besuch 30 April 2023
https://www.kunstmuseumluzern.ch/sammlung/
Kultur&Kongresszentrum Luzern (KKL)
Jean Nouvel
Café 4.Stock
Hodler Stockhornkette
Hodler Salève
Hodler Herbstlandschaft
KKL Café Le Piaf
Das Café im Kunstmuseum gestaltete Urs Lüthi zur Eröffnung
2015 im Auftrag der Kunstgesellschaft Luzern. Der Künstler
bestimmte sämtliche Details vom Kissen über Theke und Tische
bis zu den Vitrinen und präsentiert seine persönliche Sammlung.
Die Vitrinen enthalten ein Kuriositätenkabinett mit
unterschiedlichsten Exponaten: Eine laszive Frauenfigur gesellt
sich zu einem nüchternen Architekturmodell, eine afrikanische
Maske zu einer Blumenvase mit ausgestopftem Vogel, ein
Glücksklee zu einem Segelboot. Der Künstler führt damit jene
Sammlungswut vor, die als Ursprung der europäischen Museen
gilt. Ab dem 14. Jahrhundert legten Fürstentümer in Europa
sogenannte Wunderkammern an, in denen Kurioses aus aller
Welt, Kriegsbeute und handwerkliche Preziosen einzig durch die
teilweise problematische Lust zusammengehalten werden, etwas
besitzen zu wollen und einem exklusiven Kreis zu präsentieren.
Darüber hinaus greift Urs Lüthi mit seinen Vitrinen Themen auf,
die jedes Museums umtreiben: Was soll gesammelt und bewahrt
werden?
https://www.facebook.com/kunstmuseum.luzern/photos/a.132681003
462417/5627961097267686/?type=3
Martin Moser - Das Jüngste Gericht, 1557, Ölgebundene Malerei auf Holz
138 x 237 cm, Kunstmuseum Luzern
https://www.kunstmuseumluzern.ch/sammlung/sammlungskatalog-
online/?werke-detail=1441
Martin Moser
Foto KY
Johann Heinrich Füssli - Beatrice belauscht Hero und Ursula
um 1789, Öl auf Leinwand, 131 x 120.5 x 6.2 cm, Kunstmuseum Luzern
https://www.kunstmuseumluzern.ch/sammlung/sammlungskatalog-online/?werke-detail=3161
Amiet-Sebstportrait
Kunstmuseum Luzern Hodler Herbstlandschaft
Helmut Federle
Hannah Villiger
Betye Saar –He Who... 1965, MoMA
Betye Saar In the Dell 1960 MoMA
Betye Saar - Phrenology Man Digs Sol y Luna 1966, MoMA
Betye Saar - El Gato 1960 MoMA
Spargel in Kunst
Buch
SEITENINHALT ZUSATZINFORMATIONEN
SPARGEL IN DER KUNST – EIN AUGENSCHMAUS
Meldung vom 15.03.2012 Letzte Aktualisierung: 27.02.2015
Zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 27. März 2012, laden wir Sie um 17
Uhr in das Quaet-Faslem-Haus, Leinstraße 4, in Nienburg herzlich ein.
Die älteste bildliche Darstellung von
Spargel stammt aus dem Altertum und
belegt die frühe Verwendung dieses
Edelgemüses in der Küche. Wenn dann
in den Spargel-Darstellungen des
Mittelalters der gesundheitliche Aspekt
stärker in den Vordergrund rückt,
schließt das den Genuss aber nicht
zwangsläufig aus. Vielmehr werden es
die Begüterten dieser Zeit verstanden
haben, das Angenehme mit dem
Nützlichen zu verbinden. Kunstdrucke,
Grafiken, und Gemälde aus der
Burgdorfer Spargelsammlung der
Niedersächsischen Sparkassenstiftung
und aus der Sammlung des Museums
Nienburg geben Auskunft über die
Bedeutung des Spargels als Gemüse und
Heilpflanze vom Altertum bis zur
Gegenwart.
Bereits 10 v. Chr. bereicherte in
Pompeji ein Spargelbündel die
Motivvielfalt in einem Wandgemälde. Es
ist die älteste bekannte bildliche
Darstellung eines Spargelbündels. In
der Ausstellung wird es in einer Kopie
gezeigt, die extra für diesen Zweck von Eduard Brunnmeier, einem Nienburger Maler,
angefertigt wurde.
Im Mittelalter begann die hohe Zeit der Kräuterbücher. In fein detaillierten Miniaturen
und Drucken wurde auch Spargel immer wieder in botanischen Schriften,
Pflanzenbüchern und -katalogen dargestellt. Verwendung findet das Motiv Spargel
auch in den Darstellungen des beliebten biblischen Themas „Jesus bei Maria und
Martha", hier als Sinnbild irdischer Genüsse.
Ein Hauptthema der Malerei in den kommenden Jahrhunderten, vor allem des 17.
Jahrhunderts, war das Stillleben. Früchte und Gemüse werden in geordneter Weise
nebeneinander aufgereiht dargestellt und vermitteln einen Eindruck von den
damaligen Leistungen der Landwirtschaft. Das Spargelbündel gehörte hierbei
offensichtlich zu einer Art Grundausstattung der Künstler. Obwohl der Genuss von
Spargel zu dieser Zeit noch nicht alltäglich gewesen sein dürfte. Besonders die
niederländischen Künstler haben sich auf diesem Gebiet hervorgetan.
Ein Höhepunkt in der Spargel-Darstellung sind sicher die Gemälde des Niederländers
Adriaen Coorte. Doch das wohl berühmteste Spargelbild stammt von dem
französischen Maler Edouard Manet, welches als impressionistisches Meisterwerk gilt.
Im 20. Jahrhundert wird das Thema Spargel dann erstmals auch unter anderen
Gesichtspunkten aufgegriffen und in satirischer, humoristischer oder abstrakter Weise
umgesetzt. Auch die erotische Komponente des Spargels ist nun kein Tabu mehr.
Diese von Museumsmitarbeiterin Regina Steudte M.A. konzipierte Ausstellung kann bis
zum 1. Juli 2012 im Zeichensaal des Quaet-Faslem-Hauses besichtigt werden.
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„Spargel
in
der
Kunst"
-
Augenschmaus
Drucke,
Grafiken,
und
Gemälde
aus
der
Burgdorfer
Spargelsammlung
de
Viedersächsischen
Sporgassenstiftung
Quaet-Faslem-Haus
Leinstraße
4
Nienburg
27.
März
bis
I.
Juli
2012
SommadendI4
-
17
Unr
(Mai
818
Auros)
Somier
14
-
17
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MUSEUM NIENBURG Leinstr. 48
31582 Nienburg 05021 12461
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