Puschkin-Museum - info
In der Folgezeit gelangten neben den eigenen Beständen auch zahlreiche Bestände aus
deutschen und anderen europäischen Sammlungen an das Museum, von denen nicht alle
an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben wurden. Der Streit um diese so genannte
Beutekunst, der nicht nur deutschen, sondern auch ungarischen, niederländischen und
französischen Besitz betrifft, dauert derzeit noch an. 1948 brachte die Entscheidung, die
Bestände des „Museums der Neuen Westeuropäischen Kunst“ auf das Puschkin-Museum
und die Eremitage aufzuteilen, dem Museum noch einmal einen bedeutenden Zuwachs
an Kunstwerken, insbesondere die bekannte Sammlung von Werken des französischen
Impressionismus.
Seit 1996 wird dort auch der Schatz des Priamos, Heinrich Schliemanns Fundstücke aus
dem alten Troja, ausgestellt.
Nach der russischen Revolution 1917 beschlagnahmte die Regierung die
Sammlung Schtschukin. Er emigrierte nach Paris. 1948 wurde die
Sammlung, die zwischenzeitlich mit Iwan Morosows Museum der Neuen
Westlichen Kunst zusammengelegt worden war, auf Befehl Stalins
aufgeteilt zwischen dem Puschkin-Museum und der Eremitage in Sankt
Petersburg.