Marina di Pietrasanta
1977
Familien Yvon
Marcel, Céline,
Georg, Niki
Marina di Pietrasanta
August 1977
Céline
August 1977
am damals noch
“leeren” Strand von
Marina di Pietrasanta
Marina di Pietrasanta heute
2020 (Covid-Jahr)
Nun warben Genua und Bologna, Venedig und Paris um
ihn, aber er blieb dabei, den Medici in Florenz zu dienen
und immer mehr den Päpsten in Rom, sechsen in seinem
langen Leben. Für das pompöse Grabmal, das Julius II. bei
ihm für sich bestellt hatte, meisselte er den sitzenden,
überlebensgrossen Moses mit wucherndem Bart so
majestätisch und bedrohlich, dass die Zeitgenossen von
Michelangelos terribilità zu sprechen begannen. Der
Papst hatte verlangt, dass er selbst den Marmor brach,
und zwar nicht, wie bisher und wie er es wollte, in
Carrara, sondern in Marmorbruch von Serravezza (5 km
weg von Marina di Pietrasante, 100 km von Florenz) Aber
die Steinmetzen dort empfand er als «traurige Halunken»,
für den Transport der Blöcke musste er Felsen
durchschneiden und einen Sumpf trockenlegen lassen,
ein Arbeiter wurde von einer Säule erschlagen,
Michelangelo wütete gegen Mensch und Natur.
Carrara Marmor
Michelangelo-Moses
San Pietro in Vincoli Rom