Capri - Kunst
Heinrich Jacob Fried - Die Blaue Grotte von Capri 1835 Kunsthalle Bremen
K. Gorbatoff - Ansicht von Capri 1920er Koller CHF 134 500.- 2021
Kokoschka Die Windsbraut
(Bride of the Wind)
1913-1914, oil on canvas
181 cm × 220 cm
Kunstmuseum Basel
Das Motiv: Oskar und Alma liegen als
„Schiffbrüchige“ aneinandergeschmiegt
in einem Meer von Wellen und Wogen,
sie sind in „einem“ Boot, einer Schaukel
der Liebe. Obwohl die See rauh und
stürmisch ist, bildet man eine Einheit und
versucht gemeinsam allen auftretenden
Schwierigkeiten zu trotzen. Was wundert,
ist dass das leidenschaftlich gemeinte
Motiv "das „Liebesspiel“, eine
bemerkenswerte Kühle ausstrahlt und
das Rot als Farbe der Sexualität total
fehlt. Vielmehr symbolisiert das Blau
Begriffe wie Ferne, Sehnsucht und Treue.
Der Salzburger Dichter Georg Trakl war
oftmals im Atelier von Kokoschka und
beobachtete die Arbeiten an „Tristan und
Isolde“. Dem Gemälde huldigte er in
seinem Gedicht „Die Nacht“ und kreierte
so, ohne es zu wollen, den aktuellen
Gemäldetitel „Die Windsbraut“.
Inspiriert von TiziansVenus und der Orgelspieler zu Tristan und Isolde
(Windsbraut) als Moll das Gemälde bei ihm vorübergehend versteckte
In Villa Monacone/Capri mit Alma Mahler entstanden/konzipiert?
Im Lauf der Jahre hat Villa Monacone Künstler, Schriftsteller, Exilanten, mehr oder weniger
ausserordentliche Persönlichkeiten beherbergt: unter anderen den österreichischen Maler Oscar
Kokoschka, der die Wände mit Portraits seiner geliebten Alma Mahler schmückte (die jedoch später vom
Besitzer des Hauses wieder entfernt wurden!), und Monika Mann, die Tochter Thomas Manns, die dort
eine dreissig Jahre dauernde Liebesbeziehung mit dem jüngeren Sohn des Bauherren der Villa erlebte.
http://villamonacone.altervista.org/pagina-124437.html
Zusammen mit Alma Mahler-Werfel reist OK 1913 nach Venedig und Neapel, anschließend beginnt die
Arbeit am Gemälde „Die Windsbraut.
Aus dem Insel-Paradies wurde sie
jedoch jäh vertrieben, als 1985 Antonio
Spadaro starb. Monika Mann musste
die Villa Monacone innerhalb eines
halben Jahres verlassen. 1986 zog sie
ins elterliche Haus nach Kilchberg in
der Schweiz, wo Golo Mann wohnte.
Doch es wurde ein kurzes Intermezzo,
die Geschwister kamen
nicht miteinander aus. Monika Mann
verließ Kilchberg und fand Zuflucht bei
der Familie von Golos Adoptivsohn
Hans Beck-Mann in Leverkusen, wo sie
am 17. März 1992 starb.
https://www.derstandard.at/story/300000
0181701/thomas-mann-und-das-meer