Französ. Maler, genetisch vorbelastet, Eltern waren Cousins ersten Grades (Großmütter waren
Schwestern), eine nicht unübliche Liaison in den damaligen Aristrokatien Europas, die oft aus
Sorge vor einer zu starken Aufsplittterung des Familienvermögens eingegangen wurde.
Litt an Pyknodystose, einer extrem seltenen, Kleinwüchsigkeit verursachenden Erbkrankheit
(1,52m), vermutlich begründet in der inzestuösen Ehe seiner Eltern.
Schon als vierjähriger Knirps, so besagt die Legende, habe er zum Zeichnen Kohlestückchen aus
dem Kamin gefischt, wenn ihm die Eltern zur Schlafenszeit die Malstifte weggenommen hatten.
Grosser kleiner Künstler. Zeichnete Zirkusszenen als er 1899 nach Schlaganfällen und
Alkoholdelirien mehrere Monate in der Nervenheilanstalt verbrachte. Starb zwei Jahre danach an
Syphilis im mütterlichen Schloss Malromé.
Schrieb Kochbuch ! Musée au Palais de la Berbie à Albi (Tarn), von uns 2024 besucht.
http://derstandard.at/2000006830889/Malerfuerst-in-der-Halb-und-Unterwelt#posting-40269042
Henri Toulouse-Lautrec
1864 - 1901 (37)
Edouard Vuillard
Portrait de Toulouse-Lautrec