Picasso-Raucher - info
Genau diese Farbkreidezeichnung aus dem Jahr 1964 bildete den Anlass für die
Hommage an das Jahrhundertgenie Pablo Picasso (18811973), denn bis zum
Tod der Buchheim-Ehefrau Diethild 2014 hing das Bild im Entrée der Feldafinger
Privatvilla des Paars. Nie ausgestellt, in keinem Werkkatalog verzeichnet, eine
echte Premiere also. Der ehemalige bayerische Finanzminister und jetzige
Vorstand der Buchheim Stiftung, Kurt Faltlhauser, erzählt, wie erstaunt er war,
als er das Werk bei einem Besuch im Haus „völlig ungesichert, an einem
wackeligen Nagel im Eingangsbereich über einer Kommode mit Paperweights
hängendentdeckte. „Obwohl Buchheim in die Stiftung an die 150 Picasso-
Werke einbrachte, hielt er dieses Werk zurück, so Faltlhauser, dem das
Museum auch die entscheidende Satzungsänderung verdankt.
https://www.welt.de/regionales/bayern/article148237753/Picasso-und-die-
Frauen-die-zu-Fussmatten-wurden.html