Edvard Munch - Der Schrei
1910
Öl und Tempera auf Pappe
83 ×66 cm
Munch-Museum Oslo
Temperaversion von 1910 im Munch-Museum, 2006
Um den «Premium Original Bergkäse» von SalzburgMilch würzig und würdig in
Szene zu setzen, hat die Agentur berühmte Gemälde mit se nachgestellt. Auf
Brot. Die Plakate werden in der Nähe von Museen und Galerien aufgehängt, um so
Kunst- und Käsefreunde treffsicher zu mobilisieren. Definitiv kein Käse.
Kunst für Marketing
Edvard Munch - Der Schrei
1895
Pastell auf Pappe, 79 × 59 cm
Privatbesitz (2012: 120 Mio $)
NY Apartment von Leon und Debra
Black an der Park Avenue 760 oder
Leihgabe an MoMA/Met ?
NY 2007
Edvard Munch - Der Schrei
1893? (neu 1910)
Pastell auf Pappe, 74 × 56 cm
Munch-Museum Oslo
Wert ca 75 Mio Euro
Verso: Vampir
1950 gespalten
Edvard Munch Der Schrei
1893 Öl, Tempera und Pastell auf Pappe
91 ×73,5 cm
Norwegische Nationalgalerie Oslo
4 Versionen !
1895
Pastell auf Pappe,
79 × 59 cm,
Privatbesitz 120 Mio
1910
Öl und Tempera auf Pappe
83 ×66 cm
Munch-Museum Oslo
1893
Öl, Tempera und Pastell auf
Pappe, 91 ×73,5 cm
Norwegische Nat.galerie Oslo
1893? (neu 1910)
Pastell auf Pappe
74 × 56 cm,
Munch-Museum Oslo
Vier Fassungen 1893 1893 1895 -1910
Vier Gemälde Fassungen (Tempera, Pastell, Öl) 1893 und 1910, drei in Osloer Museen, eine in Privatbesitz
(US), und eine Lithographie. Hauptversion (1893) wurde 1910 vom Kunstsammler Olaf Schou der norweg.
Nationalgalerie gespendet. Temperaversion von 1910 und Pastellversion von 1893 im Munch-Museum
Oslo ausgestellt. Pastellversion (von Braunschweiger Kaffeemagnaten Arthur von Franquet 1895 in Auftrag
gegeben) in Privatbesitz. Bewegte Geschichte.
Edvard Munch, Détails des cinq versions du « Cri »
https://www.kazoart.com/blog/loeuvre-a-la-loupe-le-cri-dedvard-munch/
Spaltung : Edvard Munch bemalte so um 1893 zwei Seiten eines
Pappkartons, und zwar mit zukünftigen Schlüsselwerken, die eine
mit “Liebe und Schmerz(später Vampirgenannt) und die
andere mit Geschrei” (“Der Schrei”). Beide in Pastell. Um 1950
(nach Munchs Tod) wurde dann die Malpappe gespalten und mit
2 Werknummern versehen (331 und 332, 331 Vampir (Liebe und
Schmerz) 332 “GeschreiPastell auf Karton, siehe Edvard Munch
- Der Schrei Ende eines Irrtums, von Gerd Presler). Es stimmt
dass sich ein Pastell auf Pappe (Munch) leichter spalten lässt als
ein Karton mit Mischtechnik mit Oel (Rainer), aber die
Vorgangsweise der Rainerspaltung war offensichtlich höchst
unprofessionell (siehe Absplitterung) und nur dem schnöden
Mammon geschuldet. Traurige Visitenkarte für eine
Kunstmetropole.
Eine Version des Vampirs in Oel wurde übrigens 1988 aus dem
Munch Museum gestohlen (und wiedergefunden), während eine
andere 2008 von Sotheby's in New York für stolze 38 Mio $,
versteigert wurde, ein damaliger Höchstpreis für Munch. Dem
Rainer Dyptichon könnten also noch bewegte Zeiten vorstehen;-)
1893? (neu 1910)
Pastell auf Pappe, 74 × 56 cm
Munch-Museum Oslo
Wert ca 75 Mio Euro
Verso: Vampir
1950 gespalten
https://www.nytimes.com/2021/02/21/arts/d
esign/edvard-munch-scream-inscription.html
"Kan kun være malet af en gal Mand!",
"Kann nur von einem Verrückten gemalt worden sein!"
Jahrzehntelang rätselten Kunstexperten, woher der Schriftzug auf Edvard Munchs
weltberühmten Gemälde "Der Schrei" stammt.
Ein rätselhafter und kaum sichtbarer Schriftzug auf dem Original des Meisterwerkes "Der Schrei"
ist von Edvard Munch selbst auf das Ölgemälde geschrieben worden.
Mit Hilfe von Infrarotaufnahmen fand das norwegische Nationalmuseum in Oslo heraus, dass
der Satz von Munch persönlich stammt. "Es besteht kein Zweifel, dass die Inschrift Munchs
eigene ist", erklärte die Kuratorin Mai Britt Guleng am Montag. Die Handschrift an sich und
Ereignisse der Entstehungszeit untermauerten diese Feststellung. "Kunstgeheimnis gelöst",
urteilte die "New York Times" bereits.
Das kleine Geheimnis des "Schrei"-Originals findet sich im rötlichen Himmel in der oberen linken
Ecke des Gemäldes. "Kan kun være malet af en gal Mand!", steht dort auf Norwegisch
geschrieben. Übersetzt heisst das: "Kann nur von einem Verrückten gemalt worden sein!" Der
für das blosse Auge kaum wahrnehmbare Satz wurde per Bleistift auf die Farbe des Gemäldes
geschrieben, nachdem Munch es fertiggestellt hatte.
Wie die Anmerkung dorthin kam, darüber wurde seit längerem spekuliert. Eine Theorie lautete,
dass ein empörter Zuschauer das Sätzchen einst in den Himmel des "Schrei"-Originals
geschrieben hatte. Andere mutmassten, dass der winzige, 1904 erstmals entdeckte Schriftzug
vom Maler selbst stammte.
Diese Theorie können die norwegischen Kunstexperten nun bestätigen. Zum einen konnten sie
die Handschrift dank der Infrarotaufnahmen mit Notizen und Briefen von Munch abgleichen,
zum anderen fussen sie ihre Feststellung auf ein Ereignis 1895, als Munch das Werk erstmals in
seiner Heimatstadt Oslo zeigte, die damals noch Kristiania hiess.
https://www.gmx.ch/magazine/unterhaltung/kultur/schrei-raetsel-mysterioesen-satz-munchs-
gemaelde-geloest-35563652