Das Original ist nicht erhalten, die Kopie der National Gallery stammt aus
dem Kreis von Rosso Fiorentino.
In der griechischen Mythologie nähert sich Zeus der Leda in der Gestalt
eines Schwans. Schon aus der Antike sind bildliche Darstellungen der
Verführungsszene erhalten, so zum Beispiel eine Wandmalerei in Pompei
oder eine Statue in Athen. In der Renaissance griff wohl als erster Filarete
das Motiv für ein Relief auf der Bronzetür des Petersdoms in Rom auf. Ein
ebenfalls verlorenes Gemälde von Leonardo da Vinci stellt eine stehende
Leda (150305) dar. Sie und Michelangelos liegende Leda sind Grundlage
vieler Variationen späterer Maler.
Leda Kopie nach Michelangelo - info