Palazzo Pitti 1756 13 Kinder
Maria Theresia mit Familie: Zur Stärkung der Habsburger
Dynastie rief Maria Theresias Vater den Lothringer Franz
I. Stephan zu Hilfe. Seine Tochter war in der Folge
dauerschwanger. 16 Kinder hinterließ sie und bei jeder
neuen Geburt musste ein neues Gemälde angefertigt
werden.
Besondere Pikanterie dabei: ab dem 9 Kind blieben die
Bilder praktisch unverändert. Martin van Meytens, machte
es sich insofern leicht, als er die meisten Personen und
ihre Umgebung ganz einfach kopierte, und nur den
zentralen Teil der Gemälde mit dem jeweiligen
Neuankömmling ergänzte.
Und selbst da übte er sich in Sparsamkeit: in der letzten
Version (Palazzo Pitti) änderte er nicht einmal das
Steckkissen und legte einfach Maximilian anstatt Marie
Antoinette aus der vorletzten Version (Versailles) hinein.
Dass die Kinder durch 5 Jahre hindurch auf den Gemälden
praktisch nicht wuchsen wurde dem Hofmaler großzügig
verziehen. Ewige Jugend ist unbezahlbar.
Versailles 1756 12 Kinder
Ausschnitt