Im Jänner 1760 hatte Maria Theresia den
Fürsten Liechtenstein damit beauftragt, die
vorgesehene Braut des Thronfolgers Erzherzog
Joseph, Isabella, nach Wien einzuholen.Der
feierliche Einzug der liechtensteinischen
Delegation am 3. September 1760 in Parma
wurde von der Hand eines unbekannten
Malers mit großer Detailliertheit festgehalten,
wobei Soliman in exotischer Kleidung
hervorstechend auf einem Schimmel paradiert
(kein Bild?). Umgekehrt kam der feierliche
Brautzug am 6. Oktober desselben Jahres in
Wien an, wobei Soliman in einem ebenso
dokumentarisch präzisen Ölgemälde der
Werkstatt Martin von Meytens’ (in Schloß
Schönbrunn) wiederum aufscheint, und zwar
in der Uniform der sog. Haiduken (jedoch mit
Turban) als Angehöriger der neben der Kutsche
gehenden persönlichen Dienerschaft.
Hochzeit Josef II mit Isabella, Werkstatt Martin van Meytens (AUSSCHNITT)
siehe “Mohr” Angelo Soliman
Angelo Soliman, geb. Um 1720, "hochfürstlicher Mohr", als afrikanischer Sklave verkauft an Fürst Liechtenstein,
1760 begleitete seinen Dienstgeber Fürst Liechtenstein in dessen Funktion als Brautwerber für Isabella von Parma,
die zukünftige Gemahlin Josephs II. Logenbruder Mozarts, Franz I/II kauft Leichnam für Ausstellung im k. k. Hof-
Naturalienkabinett… 55 cent Briefmarke ! „Das ist eine etwas fragwürdige, wenn nicht gar selbstironische Integration
ins austriakische Erbe“, kommentierte Paul Jandl.
https://www.welt.de/kultur/article13720035/Wie-ein-Sklave-aus-Afrika-in-Wien-Karriere-machte.html
Abraham Petrowitsch Hannibal, schwarzes Patenkind Peter des Gr., Urgrossvater mütterlicherseits von Puschkin