Prager Goldschmiedefamilie; geb. in Pöchlarn (N.Oe); Maler + Schriftsteller; Expressionismus; “Wildlinglehnt
Jugendstil ab, von Loos gefördert. Kokoschka, der Spätzünder mit masochistischen Macho-Zügen, der eine Freundin
versklavte“ und von der anderen (Alma Mahler) versklavt wurde (er heiratete erst in seinen Fünfzigern eine
Studentin). Kokoschka malte langsam, überarbeitete oft und hinterli so in sechs Jahrzehnten nur rund 500
Gemälde.
1912 Affaire Alma Mahler, 2 Abtreibungen, Puppe Alma
1916 Kriegsversehrt (Freiwilliger)
1934 Prag, lernt spätere Frau Olda Palkovská kennen; Nationalsozialisten diffamierten ihn als Entartetster unter den
Entartetengalt als Hitlers Kunstfeind Nr. 1 ; 417 Gemälde konfisziert.
1938 England (seit 1946 engl. Staatsbürger kann reisen)
1953 Montreux-Villeneuve, Nachlass: Musée Jenisch, Zentralbibliothek Zurich
Oskar Kokoschka
1886 -1980
Selbstbildnis, Fiesole, 1948, Öl auf
Leinwand, 65,5 x 55 cm
Büste Kokoschkas vor der
Universität für Angewandte Kunst (Wien)