Kokoschka Porträt des Prof. Auguste Forel
Vermittelt hatte den Porträtauftrag der Wiener Architekt Otto Wagner, der sich
für den damals 24-jährigen Kokoschka einsetzte. Forel hatte sich vorbehalten, das
Bildnis zurückweisen zu können (und nicht bezahlen zu müssen), sollte es ihm
nicht gefallen und das tat er auch. Offensichtlich störte Forel vor allem, dass
Kokoschka ihn so zeigte, als habe er einen Schlaganfall erlitten. Das Bildnis
gelangte deswegen in den Kunsthandel und wurde 1913 von der Kunsthalle
Mannheim erworben. 1912, zwei Jahre nach der Entstehung des Gemäldes, erlitt
Forel übrigens tatsächlich einen Schlaganfall und ähnelte danach sehr der
Darstellung auf Kokoschkas Leinwand.
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osterreichischen.html
Erinnert an Stein-Portrait von Picasso „es WIRD ihr ähnlich sein“