https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/legendenbildung-kokoschka-selbst-
soll-die-faelschung-leidgetan-haben-11993682-p2.html
Seit Jahren als Fälschung bekannt
Bislang war das Bild drei Mal als „echter“ Kokoschka versteigert worden, 1960
bei Lempertz, 1964 bei Sotheby’s und 1966 wieder bei Lempertz. Bei letzterer
Auktion erwarb es der Bremer Geschäftsmann Wolfgang Ritter für 90.000 DM.
Die Echtheit hatte der Künstler auf der Rückseite eines Fotos des Bildes noch zu
Lebzeiten bestätigt, und dieses Faksimile war auch im Lempertz-Katalog
abgedruckt.
Eine Verwechslung (mit einem anderen Blumenbildnis) oder eine Gefälligkeit
(gegenüber dem damaligen Besitzer), wissen die Kokoschka-Experten
Katharina Erling und Johann Winkler längst. 1995 hatten sie das Bild nur unter
Vorbehalt und ausschließlich auf Basis dieser schriftlichen Bestätigung in das
Werkverzeichnis aufgenommen.
https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/kunstmarkt/auctionata-ein-
brief-von-kokoschka/7488844-2.html?ticket=ST-926159-
maIxaIbmXcRvUvJYjq7D-ap6
Kokoschka-Rosen in Vase 1925 (Fälschung?)