Gustav Klimt 1862-1918
Österreichische Galerie Belvedere, Vienna
Werk: unvollendet (Todesjahr Klimts)
Vorgeschichte: Amalie was the wife of Otto Zuckerkandl, a renowned urologist (Primar). His brother
was married to the journalist Berta Zuckerkandl, who was a great supporter of Gustav Klimt. Amalie
was a Christian who converted to Judaism to marry Zuckerkandl. The couple were divorced after
WW1. During WW2 she and her daughter Nora were deported by the Nazis to the Bełżec
extermination camp where they were murdered
Keine Raubkunst: 1938 Bildnis im Besitz der Familie Bloch Bauer (finanzierte Amalia). Aus deren
Zuricher Exil ließ die Familie der verarmten Porträtierten das Portrait zurückgeben (Hermine,
Amalies Tochter). In der Not verkaufte ihr Mann das Amalie-Porträt an Vita Künstler, die von Otto
Kallir die Neue Galerie übernommen hatte, um 1600 Reichsmark. Deren Mann kaufte es um 2000
Mark: "Und so kam das Klimt-Bild zuerst in das Bureauzimmer meines Mannes beim
Berglandverlag", erinnerte sich Künstler, "und später dann in unsere Wohnung." Stiftete es 1988 der
Österreichischen Galerie. Bloch-Bauer-Schiedsgericht gelangte im Mai 2006 zur Feststellung, dass
das Bild auf "Veranlassung von Ferdinand Bloch-Bauer freiwillig" herausgegeben wurde. 2013:
Anwalt der Bloch-Bauer-Erben (Altmann) Randol E. Schoenberg, Enkel von Arnold Schönberg,
fordert Beschlagnahme des Porträts in der National Gallery in London, da es sich im März 1938 im
Stadtpalais von Ferdinand Bloch-Bauer befand (mit den Adeles?). Ausgang?
Fazit: unvollendet, verarmte Amalie, an Belvedere gestiftet, keine Raubkunst
Bildnis Amalie Zuckerkandl
Klimt-Zuckerkandl-Werk
?
Portraits
Keine Raubkunst: komplizierte Ausgangslage: 1938 Bildnis im Besitz der Familie Bloch
Bauer (finanzierte Amalia). Aus deren Zuricher Exil ließ die Familie der verarmten
Porträtierten das Portrait zurückgeben (Hermine, Amalies Tochter). In der Not verkaufte ihr
Mann das Amalie-Porträt an Vita Künstler, die von Otto Kallir die Neue Galerie
übernommen hatte, um 1600 Reichsmark. Deren Mann kaufte es um 2000 Mark: "Und so
kam das Klimt-Bild zuerst in das Bureauzimmer meines Mannes beim Berglandverlag",
erinnerte sich Künstler, "und später dann in unsere Wohnung." Es hatte einen
Versicherungswert von 10.000 Mark. Stiftete es 1988 der Österreichischen Galerie. Bloch-
Bauer-Schiedsgericht gelangte im Mai 2006 zur Feststellung, dass das Bild auf
"Veranlassung von Ferdinand Bloch-Bauer freiwillig" herausgegeben wurde. Da es zu
keiner "Vermögensentziehung im Sinne des Nichtigkeitsgesetzes" kam, blieb das Gemälde
im Belvedere. Zuckerkandl-Erben beteiligen sich nicht an Schoenbergs Aktion: "Das Bild ist
rechtmäßig in den Besitz der Republik übergegangen. Ich hätte auch gar keine rechtliche
Möglichkeit, eine Beschlagnahme in London zu erwirken."
2013: Anwalt der Bloch-Bauer-Erben (Altmann) Randol E. Schoenberg, Enkel von Arnold
Schönberg, fordert Beschlagnahme des Porträts in der National Gallery in London, da es
sich im März 1938 im Stadtpalais von Ferdinand Bloch-Bauer befand (mit den Adeles?).
Ausgang?
?
http://derstandard.at/2379120/153-Das-
Portraet-einer-Ermordeten-Amalie-
Zuckerkandl
1939 ist Amalie Zuckerkandl,
die Exgattin eines Primars,
von Armut und Verfolgung
gezeichnet. Drei Jahre später
wird sie im KZ ermordet.
Studie zum Bildnis Amalie Zuckerkandl
http://www.beyars.com/de_klimt-schiele-gustav-klimt-15.html
Klimt-Zuckerkandl-link