Erst später wurde bekannt dass Yves Bouvier, der das Bild
physisch nie besessen habe, es in einem private sale nur einen
Tag nachdem die Rechtsanwälte den Vergleich in Wien finalisiert
hatten, für stolze 183 Mio $ an den russischen Oligarchen
Rybolovlev verkauft hatte. 60 Mio $ Gewinn in 24 Stunden, das
war auch Rybolovlev zu viel. Er klagte. Der Streitwert wuchs
rasch auf insgesamt eine Mia $ an, denn es war nicht das erste
Bild das Bouvier an Rybolovlev «vermittelte». Was letzteren
aber nicht daran hinderte, das Bild - das zwischenzeitlich im
Genfer Freeport lagerte - seinerseits wieder zu verkaufen.
Wiederum in einem private sale. Ende 2015 verliess es Genf und
ging an eine Prinzessin in Katar. Seither ist es verschwunden und
der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Schade.?????
In 2013, Bouvier bought the painting from “the daughter of
a Qatari Emir,” then sold it to the Russian oligarch Dmitry
Rybolovlev for $183 million. Rybolovlev later sold the
painting “to Asia,” according to Bloomberg.
https://airmail.news/arts-intel/highlights/to-catch-a-klimt-1161
Das bisherige Fazit: es gibt wenige Kunstwerke, die in einer so
kurzen Zeit so viel Hader heraufbeschworen haben. Bei einem
Bild dieser Preisklasse kein Wunder. Nur Klimt hätte sich
gewundert.