Bis zu ihrer Flucht 1939 war diese 6-teilige Gruppe von Klimt-Zeichnungen im Besitz Gerta
Felsövanyis. Wie der NS-Propagandafilmregisseur Gustav Ucicky in den Besitz dieser Blätter
kam ist unbekannt. In einer Publikation aus dem Jahr 1942 wurde dieser "Frauenkopf im
Profil nach rechts" (Wvz.Nr. 395) mit Besitzerangabe ("Gustav Ucicky") abgebildet ... ...
ebenso das "Brustbild im Profil nach links" (Wvz. Nr. 396). Auch diese beiden Blätter dürften
zum Bestand der von Witwe Ursula Ucicky gegründeten Foundation gehören und wurden im
Sommer 2012 in der Ausstellung am Attersee gezeigt. Dem Vernehmen nach werden die
Erben nach Felsövanyi zur Kasse gebeten und müssen kolportierte 250.000 Euro oder die
Hälfte des Schätzwertes für dieses Ensemble bezahlen –für Kunstwerke, die ihrer Familie
einst gestohlen wurden. (Olga Kronsteiner, 27.6.2015)
2013: Die Verstrickung der beiden Privatstiftungen begann bereits 2012, als bei einer
Ausstellung die ersten Ucicky-Trojaner eingeschleust wurden
http://derstandard.at/1381371344440/Trockenuebung-am-Attersee
Causa Loew-Felsövanyi - info