Gustav Klimt - Goldfische
Kritik der Kritik: leckts mich am A….
Über Klimts “Goldfische” mit dem Untertitel “An meine Kritiker” ist
eigentlich schon alles gesagt worden, dass der pralle Hintern und
der provozierende Gesichtsausdruck der rothaarigen Schönheit
eine "Antwort an seine Kritiker" der damals als skandalös
empfundenen Universitätsbilder war, etc. Ob Klimt damit das Götz-
Zitat versinnbildlichen wollte, ist wahrscheinlich, aber schriftlich
nicht überliefert.
Dass Künstler Damen-Popos zeigten, war nicht neu. Man denke nur
an Martin van Meytens frivole “Nonne”, die ihre Reize
wohlgemerkt nur auf der Gemälde-Hinterseite - nomen est omen -
zeigt. Peter Paul Rubens wäre vor Neid sicher erblasst,
Beide Gemälde sind übrigens nur im Ausland zu sehen, Klimts
Goldfische In der Schweiz, und Meytens Nonne in Schweden.
Zufall? Van Meytens Nonne
Klimt 1901