Klimt-Die Tänzerin (vorher Ria Munk II)
1917 schuf Gustav Klimt das Gemälde die Tänzerin. In seinem Notizbuch vermerkte Klimt dazu
33 Atelierbesuche der Tänzerin Johanna Jusl, Mitglied des Hofopernballetts.
The name dancer originates from Erich Lederer. We do not know who the lady in the painting is.
There are speculations that it is Ria Munk, the daughter of Alexander and Aranka Munch (born
Pulitzer) who commisioned a posthum portrait of their daughter Maria, who commited suicide
after her lover left her. We know that the Munks didn?t like the first portrait and they ordered
another portrait. But would Klimt have depicted a portrait of a dead young woman with bare
breasts? More likely is the assumption that it is the portrait of the younger daughter Lola.
Im Falle Der Tänzerin aus dem Privatbesitz Ronald Lauders verweist Natter auf die von Erich
Lederer (1896-1985) überlieferte Annahme, wonach dieses Bild ursprünglich seine Cousine Ria
Munk zeigte, die jedoch übermalt worden wäre. Das sei nachweislich falsch, erklärt Alfred
Weidinger, Vizedirektor des Belvedere, auf Anfrage: Das Bild sei nie überarbeitet worden, wie
Infrarotaufnahmen belegen. Und bei der Dargestellten handelt es sich, wie man seit 2007 weiß,
um eine Tänzerin des Hofopernballetts. Während des Zweiten Weltkrieges –Rias Mutter Aranka
und ihre jüngere Schwester Lola wurden deportiert und kamen um –verschwand das Porträt aus
der Munk-Villa in Bad Aussee und gelangte 1956 in den Bestand der Neuen Galerie der Stadt
Linz. 2009 wurde es vom Lentos-Museum an die Erben nach Aranka Munk restituiert und bei
Christie's versteigert. Für umgerechnet 22,67 Millionen Euro wechselte es in die Sammlung eines
britischen Milliardärs. Konkret in jene von Joe Lewis, der vergangenes Jahr für 34,82 Millionen
Euro auch das von Klimt 1902 geschaffene Porträt von Gertrud Loew-Felsövanyi via Sotheby's
erwarb. http://derstandard.at/2000049793866/Klimt-ein-Goldesel-da-wie-dort