Klimt bezeichnete dieses Gemälde, das 1911 in Rom mit dem ersten Preis der Internat. Kunstausstellung
gewürdigt wurde, als sein wichtigstes figuratives Werk. Trotzdem schien er im Jahr 1915 plötzlich nicht mehr
zufrieden mit dieser Version gewesen zu sein und begann das bereits gerahmte Gemälde zu überarbeiten.
Der einst angeblich goldfarbene Hintergrund wurde nun grau und sowohl der Tod als auch das Leben mit
weiteren Ornamenten ergänzt. Vor dem Original stehend, kann man auf der li. Innenseite des von Joseph
Hoffmann entworfenen Rahmens noch Spuren dieser Übermalung erkennen.
Klimt –Tod und Leben