Das Gemälde "Italienische Stadt mit Wasserfall" von Jakob Philipp Hackert gehörte einst dem
Hamburger Unternehmer Franz Rappolt, der 1943 im KZ Theresienstadt umkam. Gurlitt, Schwabischer
Kunstfund, schmückte bis jetz eine der Amtsstuben des Auswärtigen Amtes. Es zeigt die Stadt Isola di
Sora (heute Isola del Liri) und einen der unweit gelegenen Wasserfälle. Im April 1940 war es von der
Galerie Karl Haberstock für 11.500 Reichsmark (RM) an die Reichskanzlei verkauft worden und verblieb
nach dem Zweiten Weltkrieg in Bundesbesitz. Derweil harren weitere Gemälde von Jakob Philipp
Hackert in der Obhut der deutschen Bundesverwaltung der endgültigen Klärung ihrer
Provenienzgeschichte, wie ein Blick in die Lost-Art-Datenbank zeigt: etwa die "Ebene von Capua, vom
Schloß Caserta gesehen" (1784), die ebenso wie "Blick von Hackerts Villa in Florenz" (1805) einst über
den "Sonderauftrag Linz" in der NS-Zeit an die Reichskanzlei verkauft worden war.
https://derstandard.at/2000072400442/Deutschland-restituiert-geraubtes-Gemaelde
Hackert-Italienische Stadt mit
Wasserfall; Der zugehörige Eintrag in
der Datenbank Lost Art ist noch
online (Abruf: 16. Jänner 2018).
Hackert -Italienische Stadt mit Wasserfall. 1794
Raubkunst
The Liris Fall Near Isola Di Sora
La cascata del Valcatoio La Cascata Grande vista da vicolo Cascata
https://it.wikipedia.org/wiki/Isola_del_Liri
Alte Postkarten: https://www.flickr.com/photos/iconauta/sets/72157622620791990/
Isola del Liri: 2 Wasserfälle!
Raffaele Carelli (1795-1864)- Isola del Liri - Blick auf die Cascata del Valcatoio
1836 oil on canvas laid on canvas 57,5 x 72 cm Auktion