Zu den Streitpunkten unter Fachleuten gehört die Jahreszahl
auf dem Sockel der Bronze: 1597 oder doch 1697? Die
entscheidende zweite Ziffer ist strittig. Eine nicht gelungene
"5" (16. Jhd.) nach dem Guss, sagen die einen. Eine ins
Wachs geschlagene, dann aber im Guß durch ein
dahinterliegendes Loch (Lunker) verunstaltete "6" (17. Jhd.)
ist etwa die auf Bronzen dieser Epoche spezialisierte
deutsche Kunsthistorikerin Dorothea Diemer überzeugt. Laut
ihr wurde vermutlich eine auch für die "9" verwendete
Punze um 180 Grad gedreht in die Wachsform gedrückt. Für
eine "5" fehlt der obere Querbalken, der in der Datierung
"25. Novembe[r]" gut erkennbar ist.
The three-and-a-half foot bronze
carries the inscription, in Latin,
“ME FECIT GERHARDT MEYER
HOLMIAE,” or “Gerhardt Meyer
Made Me in Stockholm,” along
with a year that is either 1597 or
1697.
Giambologna died in 1608. Is the second digit in the year a 5 or an imperfectly
cast 6? The name of the bronzemaker (below left) could be Gerhardt Meyer,
who worked in Stockholm (Holmaie) in the late 17th century, but the bronze’s
owner says someone by that name lived a century earlier.