Schweizer Maler (Stampa, Bergell), Teil der Malerdynastie der Giacometti. Cousin von Giovanni
Giacometti (= Vater von Alberto, Diego and Bruno Giacometti). Nur wenige Meter neben dem
Haus von Giovanni aufgewachsen, gilt Augusto als herausragender Maler in der Nachfolge des
Jugendstils und des Symbolismus, Miterfinder der abstrakten Malerei; schuf 1933 die
Chorfenster im Grossmünster in Zürich, 1937 die Chorfenster der Dorfkirche Adelboden und
1945 ein Kirchenfenster im Fraumünster in Zürich. Mitgliedschaft in der Freimaurerloge
Modestia cum Libertate. Auf seinem Grabstein steht: «Qui riposa il maestro dei colori»
(deutsch: «Hier ruht der Meister der Farben»).
Daueraustellung im Ciäsa Granda” („grosses Haus”) in Stampa: „Giacometti-Varlin Saal“ mit
Werken der Künstler der Familie Giacometti und von Varlin.
Augusto Giacometti
1877 - 1947 (70)
Selbstbildnis 1910
Augusto Giacometti vor der Türe seines
Hauses in Stampa 1947 (Tod)
1945