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Dürers Hexen: Als 26-jähriger zeichnete Dürer gerne
üppige Hintern die einem Rubens alle Ehre machen
hätten. Wie er zum Hexen-Thema kam, ist allerdings
umstritten. Sicher in diesem Stich sind nur mysteriöse
Details wie die Teufelsfratze über dem Feuer, das aus
dem Türspalt links aufflammt, der Totenschädel samt
Knochen zu Füßen der den 3 Grazien, und die Inschrift
“OGH” auf der Kugel über ihnen.
Alles Sinnbilder der Vergänglichkeit? Dafür schien
Dürer noch zu jung, oder ganz einfach ein damals
populäres Kunstthema, das sich gut verkaufen ließ?
Dürer war schon früh ein gewifter Geschäftsmann.