Paul Cézanne
1839 - 1906 (67)
Französischer Maler, Vater Banquier. Wegbereiter der Klassischen Moderne. Bildthemen waren
oft Badende, die Landschaft um Montagne Sainte-Victoire, Stillleben und Porträts. Schulfreund
Zola legte Cézanne nahe ihm nach Paris zu folgen. Wurde an der École des Beaux-Arts 2 mal
abgewiesen, schrieb sich an der Académie (Charles) Suisse ein, traf dort den zehn Jahre älteren
Camille Pissarro aus seiner Heimatstadt Aix. Kopierte oft im Louvre nach Werken alter Meister
wie Michelangelo, Rubens und Tizian.
Seine Malerei rief in der zeitgenössischen Kunstkritik Unverständnis und Spott hervor. Wurde
nicht zum offiziellen Salon zugelassen, der weiterhin die klassische Malweise nach Ingres
forderte. Diese Sichtweise entsprach dem Geschmack des bürgerlichen Publikums, das die
Ausstellung im „Salon des Refusés“ ablehnte. 1875 traf er den Zollinspektor und Kunstsammler
Victor Chocquet, der, vermittelt durch Renoir, drei seiner Arbeiten kaufte und sein treuester
Sammler wurde. Bis in die späten 1890er Jahre waren es hauptsächlich Künstlerkollegen wie
Pissarro, Monet und Renoir sowie Kunstsammler und der Galerist Ambroise Vollard, denen sich
Cézannes Schaffen erschloss und die zu den ersten Käufern seiner Gemälde zählten (1895).
Selbstporträt
1879 -1882.
1895
Sammlung Feilchenfeldt
1890
Selbstporträt mit Palette