Marienschrein Aachen
Gold (1230-1239),
Kathedrale (Dom)
95 cm hoch, 54 cm breit und 184 cm lang
1230
gehört neben dem Karlsschrein zu den bedeutendsten Goldschmiedearbeiten des 13. Jahrhunderts. Der Schrein dient der
Aufbewahrung der vier großen Berührungsreliquien und Heiligtümer des Aachener Doms. Diese sind im Einzelnen: die
Windeln und das Lendentuch Jesu, das Kleid Mariens und das Enthauptungstuch Johannes’ des Täufers, die nachweislich
seit dem Pestjahr 1349 alle sieben Jahre der Bevölkerung und den Pilgern im Rahmen der Aachener Heiligtumsfahrt gezeigt
werden. Darüber hinaus war er bis zum 19. Jahrhundert der Aufbewahrungsort für das Kästchen Noli me tangere („Rühr
mich nicht an), eine silbervergoldete Schatulle mit geheimnisvollem Inhalt. Zeigt u.a. Papst Leo III. und Karl den Gr.
Gold