Winterthur
2023
Nach dem Covid-Jahr begaben wir uns auf Kunstreisen innerhalb der Schweiz. Erste Station
war Winterthur*), eine Kleinstadt der hauptsächlich private Initiativen (Oskar Reinhardt,
Hedy Hahnloser....) zu einem Ehrenplatz auf der Kunstkarte der Schweiz verhalf.
Dem Bronzeguss Pierre de Wissant von Auguste Rodin begegneten wir im Kunstmuseum. Er
stellt eine der 6 Figuren von Rodins Bürger von Calais dar, diesmal aber nackt. Der
Überlierung nach wurden diese vom englischen König bei der Belagerung von Calais zu
Beginn des Hundertjährigen Krieges als Opfer gefordert. Sie ergaben sich barfüßig, in
zerrissenen Tuniken und mit Strick um den Hals um die Stadt zu retten.
Daneben begegneten wir auch Blühendem. Paul Klees Doppelgemälde (recto und verso)
befand sich ebenfalls im Bestand des Kunstmuseums. Als leidenschaftlicher Musiker fiel es
Klee leicht, rhythmisch abwechslungsreiche abstrakte Kompositionen zu schaffen.
Und last but not least lernten wir Odilon Redon als begnadeten Blumenmaler kennen. Ohne
Spinne.
Auf dem Foto steht Brigitte übrigends vor dem Museum Oskar Reinhart im Römerholz.
Damit wäre die Liste der Mäzene die der Schweiz mit ihren Sammlungen wertvolle
Geschenke gemacht haben, wie Ernst und Hildy Beyeler, Emil G. Bührle, Arthur und Hedy
Hahnloser-Bühler, Piere Gianadda oder Eberhard W. Kornfeld, beinahe komplett. Fehlt noch
Sidney und Jenny Brown (Museum Langmatt)....
*) Parkhotel 15 Juni2023
Klee
Redon