Medusa
Hinterkopf Perseus
Cellini –Perseus (Details)
Cellini-Perseus-i
Benvenuto Cellini-Perseus - Abbildungen
„BENVENVTVS CELLINVS CIVIS FIORENT. FACIEBAT MDLIII“.
Dessen Rückseite bildet eine Altmännermaske, die einen zurückgeklappten Helm
andeutet und „einen bewußten Kontrapunkt zu dem jugendlichen Gesicht des
Perseus darstellt, diesem gleichsam eine Doppelgesichtigkeit verleiht“ (Poeschke
1992, S. 214). Das hohe, die Achsel zeigende Anheben des Armes ist ein Motiv, das
dann später von dem manieristischen Bildhauer Giambologna übernommen wurde.
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Cosimo Cellini
Signatur Vorbild: Michelangelos Pietà
1499
„BENVENVTVS CELLINVS CIVIS FIORENT. FACIEBAT MDLIII“.
Formulierung und Platzierung der Signatur, die sich auf
den Abschluss der Feinarbeiten 1553 beziehen dürfte,
verweisen auf ein großes Vorbild: Michelangelos Pietà in
St. Peter
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Perseus’ Flügelschuhe –mit Durchblick auf die
Marmorkopie von Michelangelos David
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Merkur –eine der vier Bronzestatuetten in den
Nischen des Marmorsockels
Die Züge der Medusa (denen des Perseus nicht unähnlich)
sind nicht im Schmerz verzerrt, der Mund ist nicht zum
Schrei aufgerissen, sondern nur leicht geöffnet mit erotisch
aufgeworfenen Lippen –ganz im Gegensatz zu vielen
anderen Darstellungen ihres Hauptes. Nur die Brauen wirken
etwas angespannt, während die fast geschlossenen
Augenschlitze pupillenlos scheinen. Die rechte Hand der
Medusa hängt bis auf das Zucken des Zeigefingers entseelt
herab, während die Linke noch die Kraft besitzt, das
eingedrehte Bein am Fußgelenk zu greifen.
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Benvenuto Cellini - Perseus mit Haupt der Medusa
1545-1554 Florenz, Piazza della Signoria, Originale der Kleinbronzen (Sockel) im Museo nazionale del Bargello.