Hamburg
2018
In Hamburg schwelgten wir in Erinnerungen. Brigitte verbrachte dort ihre Jugend von
1949 bis 1954, und ich machte dorthin 1961 meine Maturareise.
Diesmal standen die Kunsthalle, das Bargheer Museum, und die architektonisch
großartige Elbphilharmonie am Programm.
In der Kunsthalle erwartete uns eine Version von Edvard Munchs Madonna. Die
Darstellung zeigt eine höchst sinnliche und erotische Frau. Dass der Titel auf das
genaue Gegenteil verweist, war von Munch sicher gewollt.
Das titellose, aus verschiedensten Materialien gefertigte Kunstwerk von Mario Merz
zeigt wie sich der Künstler von der Wissenschaft (Mathematik) inspirieren ließ. Er
wusste sicher dass es die Fibonacci Serie darstellt, verzichtete aber auf einen Titel.
Auch kamen wir zur Ausstellung Entfesselte Natur zurecht, in der naturgemäß allerlei
Katastrophen gezeigt wurden. Und als Draufgabe gab es eine der vielen Versionen
von Ferdinand Hodlers Stockhornkette.
Im Bargheer Museum reifte unser Entschluss Aquarelle von ihm in unsere Galerie in
Bernex einzugliedern.
Und für die Elbphilharmonie ergatterten wir tatsächlich noch Plätze für ein Konzert.
Das Gewürzmuseum war auch nicht weit weg.
So eine Großstadt nahe dem Meer bietet doch für alle Geschmäcker was.
Merz
1954
1961
Bargheer Museum
Elbphilharmonie
Hodler